2020
KI-Rückblick

Das Jahr 2020 hat große Veränderungen mit sich gebracht. Fast von Anfang des Jahres bis jetzt hat uns das Corona-Virus begleitet. Auch wenn Covid-19 unser alltägliches Leben auf den Kopf gestellt hat, möchten wir dieses Thema bei unserem Jahresrückblick nicht ins Scheinwerferlicht rücken, sondern die Bühne frei machen, für all die positiven Veränderungen, die dieses Jahr entstanden sind.

Daher zeigt unser Rückblick 2020, welche neuen und großen Schritte unsere selbst entwickelte künstliche Intelligenz (KI) gegangen ist. Umso noch mehr Konversationen erfolgreich zu automatisieren, den Kundenservice zu entlasten, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, mehr Leads zu generieren, ... –  aber genug davon, die Liste ist zu lang. Vorhang auf für den KI-Rückblick!

Wisdom-Feature – wer um ein weiteres Jahr altert, wird auch weiser

Das Wisdom-Feature hilft der KI dabei, den selbstlernenden Charakter zu verstärken. Genauer gesagt und wie der Name es schon verrät, verleiht das Wisdom Feature der KI mehr Weisheit. Weisheit bedeutet in diesem Kontext, dass die KI noch besser aus ihren gesammelten Erfahrungen lernen kann. Da die Erfahrungen der KI durch das Feature besser genutzt und verarbeitet werden, lernt die KI immer besser und präziser auf Anfragen zu reagieren – und all das ohne menschliches Zutun.

Unsere KI konnte sich schon vor dem Wisdom Feature ohne menschliches Eingreifen exzellent weiterentwickeln, durch das Feature wurde das Selbstlernen jedoch erneut optimiert, sodass 10-15% mehr Anfragen noch sicherer zugeordnet werden können und demnach noch mehr Anfragen eine richtige Antwort erhalten.

Made in Germany, hosted in Germany – und zwar alles

All unsere KI-Systeme sind nicht nur von uns entwickelt, sondern werden auch auf deutschen Servern gehostet. Es wird nicht, wie es bei vielen anderen KI-Anbietern der Fall ist, auf NLP-Provider aus den USA zurückgegriffen. Bei moin.ai ist alles “selfmade in Germany” und auch hier gehostet. Das heißt auch, dass es sich bei unserer KI nicht um KI-Systeme „von der Stange“ handelt. All unsere Systeme sind maßgeschneidert und genau auf die Use-Cases unserer Kunden angepasst. 

Branchenspezifische KI-Modelle – 7 Branchen können nun noch schneller starten

Gerade weil unsere KI-Systeme selbst entwickelt und speziell auf die Anwendungszwecke unserer Kunden angepasst sind, fanden wir, dass es an der Zeit ist spezielle KI-Modelle für die sieben populärsten Branchen unserer Kunden zu entwickeln.

Diese 7 Branchen sind:

  • E-Commerce
  • Publisher
  • Tourismus
  • Industrie
  • Finanzwirtschaft
  • Bildung
  • Energie

Für all diese Branchen gibt es nun fertige KI-Modelle, die es Unternehmen, die aus den jeweiligen Branchen stammen, ermöglicht direkt loszulegen. Das bedeutet, dass ein Set von Themen, die die KI beherrscht bereits vorliegt und die KI selbstverständlich angelernt ist. Die KI-Modelle haben wir auf Basis unserer langjährigen Erfahrung perfektionieren können, sodass wir branchenerfahrene „Ready to go“-Bots vorweisen können. 

Transparente KI – mehr über den Lernfortschritt der KI erfahren

Begriffe wie „selbstlernend“ tauchen in Bezug auf KI sehr häufig auf. Allerdings können sich die Wenigsten vorstellen, was die KI denn nun aktiv selbstständig gelernt hat und wie dieser Prozess aussieht geschweige denn, wie er funktioniert. Zu erklären, wie das Selbstlernen der KI im Detail funktioniert, würde auch hier den Rahmen sprengen. Unsere KI soll jedoch auch keinem ungewissen Blick in eine Kristallkugel gleichen.

Daher haben wir von moin.ai uns etwas anderes überlegt: Nämlich die KI transparenter zu gestalten. Das bedeutet, dass Chatbot-Owner mehr mit in den Lernprozess einbezogen werden. Konkret äußert sich das beispielsweise in dem Feature „KI-Feedback-Tool“. Dieses Feature ist im Hub integriert und somit für jeden Chatbot-Owner verfügbar. Dort können mögliche Anfragen an den Chatbot getestet und so geschaut werden, was der Chatbot richtig beantwortet und wo noch Optimierungsbedarf besteht. 

Multi-Sprachfähigkeiten – ohne Extra-Aufwand, ohne Extra-Kosten

Dass unsere KI-Chatbot-Lösung insgesamt 98 Sprachen verstehen kann, ist kein Geheimnis und insbesondere für Unternehmen interessant, die international tätig sind und ihre Unternehmenswebsite auf verschiedenen Sprachen in diversen Ländern ausspielen. Der Vorteil bei der KI von moin.ai in Bezug auf Mehrsprachigkeit?

Entscheidet ein Unternehmen sich dazu, den Chatbot nicht nur auf einer Website, sondern auf weiteren länderspezifischen und anderssprachigen Websites auszuspielen, ist das bei moin.ai nicht mit einem Extra-Aufwand was das Training der KI betrifft, verbunden. Die KI kann das bereits Erlernte nämlich ohne Komplikationen in anderen Sprachen übernehmen. 

Smalltalk-Skills – moin.ai ist für einen Klönschnack zu haben

„Na, wie gehts dir so?“, „Willst du mich heiraten?“, „Warum bist du so dumm?“ – Sie würden staunen, wenn sie wüssten, was ein Chatbot für Nachrichten erhält. Manche Nachrichten entspringen dabei einer gewissen Neugier, andere hingegen lassen sich als bloße Beleidigungen einordnen. Häufig sind Unternehmen unsicher, wie sie am besten auf solche Anfragen reagieren. Für diesen Fall besitzt die KI von moin.ai nun Smalltalk-Skills. Diese sind so in der KI integriert, dass sie ausgespielt werden, wenn ein Nutzer beispielsweise einfach plaudern möchte oder, wenn es schlecht läuft, den Chatbot beleidigt. Die Texte wurden von Conversational-Design-Experten entwickelt und werden daher von uns empfohlen – sollten sie allerdings nicht zu der CI Ihres Unternehmens passen, können die Texte jederzeit von Ihnen angepasst werden.

Rechtschreibfehler-robust – trotz Fehlern fehlerfrei antworten

Gerade zu den Anfangszeiten von Chatbots wurden diese häufig an den Pranger gestellt für das Stolpern über Rechtschreibfehler und Buchstabendreher. Was moin.ai, betrifft war das nie eine große Problematik – doch man lernt nie aus. Und so hat auch dieses Jahr die KI von moin.ai dank Crowd-Working und KI-Training wieder fleißig dazu gelernt und stolpert nun gar nicht mehr über Rechtschreibfehler. Anfragen wie z.B.: „Ihc haben main Pahswort vergesen“, werden demnach genauso gut verstanden wie orthografisch korrekte Anfragen mit der Absicht „Passwort vergessen“. 

Quality Assurance – handfeste Qualität dank KI-Kontrolle

Die KI des Chatbots wird einer dauerhaften und ständigen Qualitätskontrolle unterzogen. So wird jede Änderung am KI-Modell auf ihre Qualität untersucht – stimmt diese nicht, wird die Änderung verworfen. Die Standards für die Qualitätskontrolle wurden dabei auf Basis unserer langjährigen Erfahrungen und Expertise entwickelt. Besonders wichtig in Bezug auf die Quality Assurance: Auch diese basiert fast nur auf KI und bedarf kaum menschlicher Unterstützung. Denn bei moin.ai gilt sowohl in Bezug auf die KI als auch deren Quality Assurance: Da wo KI drauf steht, ist auch KI drin.

Das war unser KI-Jahresrückblick. Eins lässt sich wohl frei von Wertung sagen: Dieses Jahr hat viele Neuerungen mit sich gebracht. Seien es negative oder positive – wir freuen uns auf das nächste Jahr und sind motiviert, die Kundenkommunikation von Unternehmen mit unserer KI-Chatbot-Lösung moin.ai noch besser und effizienter zu automatisieren. Und was sich für 2021 bereits versprechen lässt: Wir stehen niemals still, optimieren und arbeiten immer weiter, um das Beste bei moin.ai rauszuholen. Da kann man schon fast gespannt sein auf den Rückblick 2021.

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