Wie Deutschlands führender Immobilien-Marktplatz mit dem digitalen KI-Assistenten von moinAI Kundenanfragen effizient löst und die Automatisierungsquote kontinuierlich steigert.

Durch die Kombination aus Knowledge Base und Gen-AI konnten wir neue Tochtergesellschaften innerhalb von nur drei Tagen startklar machen und sofort einen riesigen Impact erzielen.
Die ImmoScout24 Case Study live erleben? Im gemeinsamen Webinar zeigen Felix Lessing und Sandra Schütt von ImmoScout24, wie der Aufbau der intelligenten Lösung in der Praxis aussah. Hier geht's zur Aufzeichnung.
Rund 18,6 Millionen Menschen suchen jeden Monat über ImmoScout24 nach dem passenden Zuhause. Als digitales Ökosystem für die Immobilienwirtschaft verbindet die Plattform Makler:innen, Investor:innen, Eigentümer:innen und Wohnungssuchende. Die Nutzer:innen haben dabei ganz unterschiedliche Anliegen zu Anzeigen, Mitgliedschaften, Bewerbermappen, technischen Problemen und vielem mehr. Das ist eine große Herausforderung für den Support, denn alle erwarten schnelle, verlässliche Antworten rund um die Uhr.
Das Problem bei ImmoScout24: Ein Großteil des Support-Wissens war zwar vorhanden, lag aber verteilt auf externen FAQs, Confluence und Salesforce. Es fehlten eine einheitliche Struktur und klare Zuständigkeiten. Jede Anpassung lief als Ticket über das CRM-Team, egal ob es um eine neue FAQ-Kategorie oder eine zusätzliche Serviceeinheit für ein Tochterunternehmen ging. Auf neue Kundenanliegen schnell zu reagieren, war so kaum möglich. Im Team hieß es sogar: "Jede Anfrage ist individuell, hier kann man nichts automatisieren."
Aus dieser Ausgangslage entstand ein KI-Projekt mit drei klaren Zielen:
Für ImmoScout24 stand fest: Ohne solide Datenbasis gibt es keine funktionierende generative KI. Gesucht war deshalb eine Lösung, mit der das Service-Team Inhalte und Abläufe selbst in der Hand hat, statt für jede Änderung auf andere Abteilungen zu warten. Im direkten Vergleich zur bisherigen Lösung überzeugte moinAI in vier Punkten:
ImmoScout24 setzte das komplette Anfragekategoriesystem neu auf und startete bewusst mit einfachen Themen, die oft vorkommen, etwa Login-Probleme, Rechnungsanliegen oder Fragen zur Navigation. Bestehende Inhalte ließen sich direkt übernehmen. Nach rund vier Wochen ging der KI-Assistent live.
Dabei zeigte sich: Der Großteil des Volumens lässt sich auf einen überschaubaren Kern wiederkehrender Themen herunterbrechen.
Heute liegt die Automatisierungsquote bei rund 75 %, gestartet ist ImmoScout24 Mitte 2023 bei etwa 20 %. Von rund 300.000 Unterhaltungen im Jahr 2025 gingen nur 20 % an Customer Care weiter. Wird es komplex, übernehmen Mitarbeiter:innen direkt per Live-Chat.
Diese Case Study zeigt, wie ImmoScout24 aus verteiltem Wissen eine zentrale Knowledge Base gemacht hat. Sie ist heute die Grundlage für einen 24/7-Service ohne Personalaufbau, unabhängig davon, wie stark das Anfragevolumen steigt. Neue Tochterunternehmen sind damit in nur drei Tagen startklar.
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