Die vierte Generation der GPT-Modelle
GPT‑4 ist historisch das vierte große Sprachmodell von OpenAI, mittlerweile aber nicht mehr das neueste Modell. Derzeit fokussiert sich OpenAI auf die Weiterentwicklung der GPT‑5‑Generation mit dem Modell GPT-5.2.
Öffentlich vorgestellt wurde GPT-4 am 14. März 2023 per Livestream von OpenAI:
"GPT-4 kann dank seines umfassenderen Allgemeinwissens und seiner Problemlösungsfähigkeiten schwierige Probleme mit größerer Genauigkeit lösen."
– OpenAI, Release Notes zu GPT-4
Genauigkeit, Multimodalität oder die Integration in unternehmerische Prozesse sind wichtige Funktionalitäten in den Modellen. Die GPT-4-Familie (einschließlich GPT-4o mit multimodaler Verarbeitung und hoher Genauigkeit in Text und Code) markiert OpenAIs Durchbruch zu professioneller KI-Leistung, wurde jedoch durch GPT-5 (August 2025) als einheitliches, anpassungsfähiges System mit integriertem Reasoning abgelöst. GPT-5.2 optimiert dies weiter mit konversationellerem Ton und schnellerem Denken.
Das Ende der GPT-4-Modellfamilie
Die Modellfamilie wird nach einer kürzlichen Ankündigung von OpenAI nicht mehr als Standard in ChatGPT eingesetzt und GPT‑4 sowie die späteren Versionen GPT‑4o, GPT‑4.1, GPT‑4.1 Mini, o4‑Mini sind nun historisch bzw. werden als „Legacy“-Modelle ausgegliedert. Sie sind nicht so leistungsstark und effizient wie GPT‑5 und können inzwischen noch über die API von Entwicklern genutzt werden, das Modell GPT‑4 selbst nur noch für bestimmte Projekte oder Forschungen. Laut OpenAI liefert die neue Version präzisere Ergebnisse und erkennt logische Fehler zuverlässiger. Damit eröffnet es Unternehmen neue Schnittstellen- und Anwendungsmöglichkeiten. Folgende Änderungen sind zu erwarten:
- Abschaltung von GPT-4o (Februar 2026): GPT-4o sowie GPT-4.1, GPT-4.1 mini und o4-mini sollen am 13. Februar 2026 aus ChatGPT entfernt werden.
- GPT-5.2 im Fokus: als neuer Standard für professionelle Anwendungen und Chat-Konversationen.
- API Zugriff auf GPT-4o: über die API können Entwickler teilweise länger auf das Modell zugreifen, OpenAI empfiehlt jedoch stark die Migration auf die GPT-5.1/5.2-Serie.
Die Ankündigung führte online zu Aufregung unter Nutzern, da insbesondere GPT-4o für den kreativen Schreibstil und die hohe emotionale Kompetenz gelobt wurde. Nutzer reagierten enttäuscht und Posts erhielten eine hohe Zahl an Kommentaren zur Nutzung, die von OpenAI als unter 0,1% für das Modell 4o erfasst wurde. Nutzer widersprechen dem und setzen sich in diversen Foren für das Beibehalten des Modells ein. Ein großer Kritikpunkt dabei ist, dass OpenAI sehr kurzfristig über die Abschaffung informiert hat und frühere Zusagen (z. B. dass GPT‑4o nicht eingestellt wird) nicht eingehalten wurden. Weitere Sorgen sind Unsicherheit hinsichtlich Stabilität und langfristiger Investitionssicherheit, da GPT‑4o oftmals auch in Arbeitsprozessen genutzt wurde.
Alles zum GPT-5-Release von OpenAI haben wir in unserem Beitrag „GPT-5: alles Wichtige zum neuesten Modell auf einen Blick“ zusammengestellt.
Um die Modellfortschritte besser einordnen zu können, lohnt sich allerdings ein Blick zurück:
Was können GPT-4 bzw. GPT-4o und wie unterscheiden sie sich von den Möglichkeiten, die GPT-5 heute bietet?
Was kann GPT-4?
"GPT‑4 ist ein großes multimodales Modell (akzeptiert Bild- und Text-Eingaben, gibt Text-Ausgaben), das, obwohl weniger fähig als Menschen in vielen realen Szenarien, menschliche Leistung auf verschiedenen professionellen und akademischen Benchmarks zeigt."
Laut OpenAI zeigt GPT-4 starke Leistungen in verschiedenen Benchmarks und als multimodales Modell allgemein. OpenAI geht besonders auf folgende drei Kernbereiche genauer ein:
- Kreativität: GPT-4 ist kreativ und kooperativ und kann gemeinsam mit Benutzern kreative und technische Schreibaufgaben erstellen, bearbeiten und wiederholen, z.B. Songs komponieren, Drehbücher schreiben oder den Schreibstil eines Benutzers lernen
- Visuelle Eingaben: GPT-4 kann Bilder als Eingabe akzeptieren und Beschriftungen, Klassifizierungen und Analysen erzeugen.
Beispiel: Wird ein Bild hochgeladen, das Mehl, Eier, Butter und Milch zeigt, ist GPT-4 in der Lage, Vorschläge zu tätigen, was man mit diesen Lebensmitteln machen kann - Längerer Kontext: GPT-4 ist in der Lage, große Kontextfenster zu verarbeiten, was Anwendungsfälle wie die Erstellung von Langform-Inhalten und Konversationen sowie die Suche und Analyse von Dokumenten ermöglicht. Die Kontextfenster variieren je nach GPT-4-Modell: GPT-4 Turbo und GPT-4o unterstützen bis zu 128 000 Token. Neuere Varianten wie GPT-4.1 (April 2025) erweitern dies auf 1 Million Token in der API‑Version, optimiert für lange Dokumente und Codebasen.
Weitere Fähigkeiten
- GPT-4 kann Humor identifizieren:
Bei der initialen Vorstellung von GPT-4 wurde ein Beispiel des Humorverständnisses der KI gezeigt. Dazu sollte man bedenken, dass Humor sehr abstrakt ist und selbst unter Menschen häufig diskutiert wird, was als Humor zählt und was nicht. Dass eine KI also Humor identifizieren kann – oder Schritte in diese Richtung geht –, ist ein großer Meilenstein. Während der Vorstellung seitens OpenAI wurde das Humorverständnis anhand eines Beispiels präsentiert: GPT-4 war in der Lage, zu beschreiben, warum ein gezeigter Comic als lustig gilt. - GPT-4 kann Verträge überprüfen und Fehler detektieren:
So gelang es GPT-4, innerhalb weniger Sekunden Schwachstellen in einem Ethereum-Vertrag auf Anhieb zu finden. - Teile von Programm-Codes erstellen:
Bestehenden Code um Anforderungen erweitern funktioniert sehr gut: Beispielsweise das Ändern und Erstellen von Datenbankabfragen - Programm-Code dokumentieren:
Programm-Code ausreichend und gut zu dokumentieren ist teilweise eine zeitaufwändige Aufgabe, die ideal von GPT-4 übernommen werden kann – wie interne Versuche bei uns gezeigt haben.
Was kann GPT-4 nicht?
Ähnlich wie bei GPT-3 in Verbindung mit ChatGPT besteht auch bei dieser Generation das Problem, dass die künstliche Intelligenz sich teilweise Inhalte ausdenkt und diese als Fakten darstellt. Diese werden als Halluzinationen bezeichnet. Es gilt auch an dieser Stelle stets einen Fakten-Check durchzuführen, bevor man den ausgegebenen Informationen vertraut und sie weiterverbreitet. Mehr Hintergründe bietet der Lexikon-Artikel: "Falsche Antworten durch KI? So entstehen KI-Halluzinationen".
Was GPT-4 lange ausgezeichnet hat, ein solides Sprachverständnis, starke Text- und Codegenerierung sowie erste multimodale Fähigkeiten, stellt heute die technologische Grundanforderung an die nächste Modellgeneration, GPT-5, dar. Die Anforderungen an KI-Systeme sind deutlich gestiegen und Nutzer erwarten nicht mehr nur richtige Antworten, sondern umfassende Informationen mit tiefem Reasoning, hoher Zuverlässigkeit und vor allem: schnelleren Reaktionen. Die Ausgliederung von GPT-4 markiert keinen Rückschritt, sondern einen Übergang zu KI-Systemen, die deutlich stärker auf Produktivität und Zusammenarbeit ausgelegt sind.
Wie können die GPT-Modelle genutzt werden?
Für alle, die ChatGPT kostenlos verwenden, hat sich das Standardmodell seit August 2025 zu GPT-5 als Hauptmodell geändert. Bei Überschreitung der kostenlosen Anfragenlimits mit GPT-5-Ausgabe wird die leistungssparende Variante GPT-5 mini als Standard-Fallback-Modell eingesetzt. Wenn die kostenlosen Anfragenlimits erreicht werden, kommt die leistungsoptimierte Mini-Version (GPT‑5 Mini) als Fallback zum Einsatz. GPT‑4 und seine Varianten (z. B. GPT‑4o oder GPT‑4.1) stehen weiterhin über die API und in der Modellauswahl für Entwickler oder zahlende Nutzer zur Verfügung. Für Free-Accounts werden ältere Modelle nicht standardmäßig angeboten. Hier die Änderungen in der Übersicht:
Wofür steht GPT?
GPT steht für "Generative Pre-trained Transformer" und bezieht sich auf eine Familie von großen neuronalen Netzen, die von OpenAI entwickelt wurden, um natürliche Sprachverarbeitungsaufgaben wie Textgenerierung, Übersetzung und Textklassifizierung zu bewältigen.
Was ist GPT-3?
GPT-3 ist ein Modell der GPT-Reihe und wurde 2020 veröffentlicht. Es war vor GPT-4 und GPT-4o das größte und leistungsstärkste Sprachmodell auf dem Markt. GPT-3 hat bei vielen NLP-Aufgaben wie Übersetzung, Textvervollständigung und Frage-Antwort-Aufgaben beeindruckende Ergebnisse erzielt und ist somit ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung künstlicher Intelligenz und natürlicher Sprachverarbeitung.
GPT-4 vs. GPT-3
Laut Aussage von OpenAI ist GPT-4 eine deutliche Steigerung des vorherigen Modells:
„Wir haben 6 Monate damit verbracht, GPT-4 sicherer und angepasster zu machen. Nach unseren internen Auswertungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass GPT-4 auf Anfragen nach unzulässigen Inhalten reagiert, um 82 % geringer und die Wahrscheinlichkeit, dass sachliche Antworten gegeben werden, um 40 % höher als bei GPT-3.5.“
Auch der Selbsttest zeigt, dass GPT-4 deutlich komplexer und intelligenter scheint. CEO Patrick Zimmermann hat das neue Modell selbst getestet und ist überzeugt:
"GPT-4 versteht komplexere Anfragen besser. Man kann sehr viel Kontext in den Prompt miteinbauen, die sogenannten Instructions können deutlich komplexer als zuvor sein."
- Patrick Zimmermann, CEO moinAI
Woran das liegt: GPT-3, was seinerzeit als das größte Sprachmodell galt, wurde mit 175 Milliarden Parametern trainiert. Zum Vergleich: GPT-4 wird mit 100 Billionen Parametern trainiert.
Was ist nun besser?
Es gibt keine einheitliche Empfehlung, welches Modell besser geeignet ist, da sowohl GTP-3 als auch GTP-4 jeweils Vor- und Nachteile haben. Für einfachere Aufgaben ist GTP-3 oft die bessere Wahl, während GTP-4 bevorzugt wird, wenn eine höhere Genauigkeit bei komplexeren Aufgaben von Bedeutung ist.
Was ist GPT-4o?
GPT‑4o ist eine multimodale Weiterentwicklung von GPT‑4, wobei das „o“ für „omni“ steht. Es wurde im Mai 2024 veröffentlicht und ist mittlerweile nur noch über API oder Modellauswahl für zahlende Nutzer verfügbar. OpenAI betonte bei der Vorstellung besonders die erweiterten Fähigkeiten für kontextreiche und kreative Aufgaben, z. B. multimodale Interaktionen oder Chatbots mit Audio-/Bildinput von GPT-4o. Zudem erhöhte das Modell die Token-Kapazität von 4.096 auf 16.384 Tokens,
In Bezug auf Leistung, Geschwindigkeit und die Qualität der Antworten übertrifft das Modell seine Vorgänger bei weitem. Ab Anfang 2026 wird das Modell größtenteils durch die GPT‑5‑Familie ersetzt bzw. eingestellt.
GPT-4 vs. GPT-4o
Mit der Veröffentlichung von GPT-4o stellte sich zunächst die Frage, ob das neue Modell nun GPT-4 ersetzen wird. Inzwischen ist klar: GPT-4o ist nicht nur eine Ergänzung, sondern hat GPT-4 in der ChatGPT-Oberfläche vollständig abgelöst. Seit dem 30. April 2025 ist GPT-4o also das neue Standardmodell.
GPT-4o punktet vor allem mit höherer Geschwindigkeit und geringeren Kosten im Vergleich zu GPT-4. Zusätzlich bietet es Funktionen, die GPT-4 nicht nativ unterstützt hat – etwa die Verarbeitung von Bildern und Audio. In Benchmarks wie MMLU und HumanEval schneidet GPT-4o besser ab und überzeugt besonders bei mehrsprachigen und visuellen Aufgaben laut OpenAI (Stand Sommer 2025).
GPT-4 hat hingegen lange den klaren Vorteil geboten, dass es jederzeit Daten in Echtzeit wiedergeben kann, weil es permanent Zugriff auf das Internet hat. Doch seit einem neuen Update hat GPT-4o nun auch permanenten Zugriff auf das Internet und selbst mit der kostenlosen Version GPT-5-mini können sich User mittlerweile Daten in Echtzeit geben lassen (sofern der Webzugriff für die jeweilige Chat-Sitzung aktiviert ist).
Was ist GPT-4.1?
GPT-4.1 ist OpenAIs Modellreihe (Standard, Mini, Nano), und seit April 2025 im Einsatz. Im Gegensatz zu GPT-4o, das für eine breite Multimodalität (Text, Bild, Audio, Video) optimiert wurde, liegt der Fokus von GPT-4.1 auf Präzision, Verlässlichkeit und technischen Aufgaben – insbesondere im Bereich Programmierung und Webentwicklung.
GPT-4.1 wurde ursprünglich nur über die API bereitgestellt und erfreute sich dort vor allem bei Entwicklern großer Beliebtheit. Aufgrund der hohen Nachfrage ist es nun auch in ChatGPT über die Modellauswahl („Weitere Modelle“) verfügbar – für Nutzer mit Plus-, Pro- oder Team-Plan. Das Modell bietet dabei ähnliche Nutzungslimits wie GPT-4o, überzeugt laut OpenAI aber durch noch exaktere Befolgung von Anweisungen, verbesserte Codierungsfähigkeiten und eine stabilere Leistung bei komplexen Aufgaben.
Zusätzlich wurde auch eine kompaktere Version veröffentlicht: GPT-4.1 mini. Sie ersetzt seit Mai 2025 das bisherige GPT-4o-mini-Modell als Standard-Fallback für kostenlose Accounts, sobald deren GPT-4o-Limit erreicht ist.
Was ist GPT-4.5?
GPT‑4.5, intern auch unter „Orion“ bekannt, war ein Zwischenmodell zwischen der GPT‑4‑ und GPT‑5-Familie, welches im Februar 2025 von OpenAI vorgestellt wurde. Besonders stark sollte das Modell bei Alltagsfragen, Texten und Zusammenfassungen sein, während komplexe Logik und Programmierung nicht im Fokus standen.
Das Modell wurde als „Research Preview“ veröffentlicht und war zu Beginn vor allem für zahlende Nutzer (Pro, später auch Plus/Enterprise) verfügbar, wurde allerdings bereits im August 2025 vollständig eingestellt. Die Gründe waren zu hohe Kosten und ein zu rechenintensives Modell, das lediglich zur Forschung gedacht war, aber nicht frontier-level performant. Der API-Zugriff endete definitiv am 14. Juli 2025 mit der Migration zu GPT-4.1, einer effizienteren und kostengünstigeren Variante.
Mit der Veröffentlichung von GPT-5 im August 2025 löste GPT-5 mini mittlerweile GPT-4.1 mini als neues Standard-Fallback-Modell für kostenlose Nutzer ab.
Was ist GPT-5?
GPT-5 ist (Stand Januar 2026) die neueste und leistungsstärkste KI-Generation von OpenAI. GPT-5.2 bildet den Kern der GPT‑5‑Familie und soll nach und nach ältere Versionen als Standardmodell im Produkteinsatz ablösen. Das Modell ist laut Hersteller und aktuellen Benchmarks in allen Bereichen intelligenter und liefert präzisere und nützlichere Antworten in der Programmierung, Mathematik, Textverarbeitung und mehr. Das Modell zeichnet sich durch seine "Denkfunktion" (das sogenannte Reasoning) aus, die es ermöglicht, komplexe Aufgaben tiefgreifender zu analysieren und zu lösen. Besonders relevant sind folgende Änderungen (Stand Januar 2026):
- Automatischer Modell-Router: Wählt dynamisch zwischen Instant (schnell) und Deep-Thinking je nach Query
- Proaktiver KI-Agent: Erledigt Tasks automatisch, darunter z.B. Kalender-Management, oder Code-Generierung
GPT-5.1 (November 2025) optimiert den konversationellen Ton weiter und vereinfacht gleichzeitig die Personalisierung von ChatGPT. GPT‑5.2 als Nachfolgerversion zeigt deutliche Verbesserungen in Reasoning, Dokument‑ und Kontextverständnis, professioneller Wissensarbeit und technischen Aufgaben. OpenAI positioniert GPT-5 als "AI expert for everyone", also "KI-Experten-Tool für jedermann". Es soll die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI verbessern, indem es nicht nur Antworten liefert, sondern auch relevante Rückfragen stellt und interaktive Outputs liefert, sodass der Arbeitsprozess effizienter gestaltet wird.
GPT-4o vs. GPT-5
Im Vergleich zu GPT-4o macht GPT-5 laut OpenAI in mehreren Kernbereichen deutliche Fortschritte:
- Intelligenz und Genauigkeit: GPT-5 liefert in allen Anwendungsbereichen zuverlässigere Ergebnisse. Besonders bei komplexen Aufgaben wie Code-Debugging oder Finanzanalyse zeigt es spürbare Verbesserungen → GPT-5 mache mindestens 20% weniger sachliche Fehler als GPT-4o.
- "Thinking" und Reasoning: Ein zentrales Merkmal ist die verbesserte Fähigkeit, Probleme strukturiert anzugehen und Aufgaben zu lösen, die frühere Modelle oft falsch bearbeitet haben.
- Weniger "Ja-Sager"-Verhalten: GPT-5 ist weniger dazu geneigt, der Benutzereingabe blind zuzustimmen. Es ist in der Lage, logische Fehler im Prompt des Benutzers zu erkennen und zu korrigieren.
- Multimodalität: Wie GPT-4o verarbeitet auch GPT-5 Text und Bilder. Die Interpretation visueller Inhalte gelingt jedoch noch präziser und flexibler.
- Anpassungsfähigkeit für Unternehmen: GPT-5 kann besser mit unternehmensinternen Daten arbeiten, indem es über integrierte Apps wie Google Drive oder SharePoint auf Dateien zugreift (sofern freigeschaltet).
Nach der Veröffentlichung gab es sowohl sehr positive Rückmeldungen über Intelligenz und Genauigkeit als auch Kritik bezüglich Schreibstil und Interaktionslänge im Vergleich zu GPT-4o. OpenAI hat daraufhin Anpassungen vorgenommen.
Vergleich aktueller GPT-Modelle: Welche Version eignet sich wofür?
Die folgende Übersicht zeigt die aktuellen ChatGPT-Modelle inklusive Stärken, Einsatzfeldern und Nutzungslimits auf einen Blick:
Was sollte bei der Nutzung von GPT-Modellen beachtet werden?
Wie bereits oben erwähnt, ist es wichtig, ausgegebene, als Fakten verpackte Informationen zu überprüfen – das bleibt auch bei dem Nachfolger der GPT-4-Reihe so. Außerdem ist der Output der KI, also die Antwort, die ChatGPT ausspielt, nur so gut, wie die Eingabe ist. Das bedeutet, dass, wenn der Prompt, d.h. die Anfrage, die das Sprachmodell via Chat erhält, ist nicht ausreichend gut beschrieben, das Ergebnis ist entsprechend vage. Je genauer und besser der Prompt formuliert ist, desto mehr Qualität kann von der GPT-Antwort erwartet werden. Und nicht vergessen: Ein Faktencheck schadet nie, um sicherzustellen, dass die Informationen auch richtig sind und nicht halluziniert sind.
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